Theater

Mein Kampf

16.03.2022 ; 20:00 ; Bozen, Waltherhaus
17.03.2022 ; 20:00 ; Bozen, Waltherhaus

von George Tabori


Mit Humor gegen das Grauen
George Tabori (1914-2007) war einer der ersten, der Adolf Hitler als Komödienfigur wiederentdeckte – knapp 50 Jahre nach Charlie Chaplins „Der große Diktator“. Tabori, dessen Vater in Ausschwitz ermordet wurde, begegnete dem Rassismus mit schwarzem Humor. In „Mein Kampf“, einem der wichtigsten Theaterstücke der 1980er-Jahre, trieb er es bunt mit Hitler: Als Landei aus Braunau am Inn, noch grün hinter den Ohren und doch schon gestochen vom Größenwahn, reist der junge Hitler zum ersten Mal in seinem Leben nach Wien – im Gepäck ein paar mittelprächtige Aquarelle, mit denen er sich an der Kunsthochschule zu bewerben gedenkt. Er kommt in einem Männerheim unter, wo er sich mit Koscher-Koch Lobkowitz und Buchhändler Shlomo Herzl ein Zimmer teilt. Die beiden Juden sind sich uneins. 
Während Lobkowitz den jungen Hitler kritisch beäugt, beginnt Herzl, sich väterlich um ihn zu kümmern … 
1987 führte George Tabori bei der Uraufführung seines Stückes im Wiener Akademietheater, einer Spielstätte des Burgtheaters, selbst Regie. Die neue Inszenierung nahm nun der aus Israel stammende Schauspieler und Regisseur Itay Tiran in die Hand.

Ein Gastspiel des Burgtheaters, Wien

REGIE: Itay Tiran
BÜHNE: Jessica Rockstroh
KOSTÜME: Su Sigmund
MUSIK: Dori Parnas 
DRAMATURGIE: Alexander Kerlin

MIT
Herzl: Markus Hering
Lobkowitz: Oliver Nägele
Hitler: Marcel Heuperman
Gretchen: Hanna Hilsdorf
Frau Tod: Sylvie Rohrer
Himmlisch: Rainer Galke
 

Mittwoch, 16. März 2022 | Bozen, Waltherhaus
Donnerstag, 17. März 2022 | Bozen, Waltherhaus

BEGINN: 20 Uhr
DAUER: ca. 2 Stunden 10 Minuten, keine Pause
EINFÜHRUNG: 19.30 Uhr


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