Theater

Sensemann & Söhne

15.03.2023 ; 20:00 ; Bozen, Waltherhaus
16.03.2023 ; 20:00 ; Bozen, Waltherhaus

von Jan Neumann und Ensemble

Vom unspektakulären Tod – und der Arbeit danach
Während das spektakuläre Sterben in unzähligen Krimis allabendlich über die Bildschirme flimmert, ist das ganz normale Sterben eher in die Dunkelkammern des Bewusstseins verbannt. Wenn wir über den Tod nachdenken, besinnen wir uns lieber aufs Leben. Jan Neumann und sein Ensemble nähern sich dem Tabuthema mit Ernsthaftigkeit und Humor und bringen das Unausweichliche auf den Punkt: Was bedeutet Verlust? Kann man sich auf das Ende wirklich vorbereiten? Würden wir anders leben, wenn uns unser Todesdatum bekannt wäre? Und wer verdient an den Toten?
Im Mittelpunkt des Theaterabends stehen Personen, die alle durch den unspektakulären Tod der 81-jährigen Anne-Marie Schmidt beruflich in Anspruch genommen sind: ein Arzt, den der Totenschein für Frau Schmidt an eigene Verluste erinnert, ein routinierter Bestattungsunternehmer und dessen Tochter, die gerne modernisieren würde, ein Pfarrer, der um seine Glaubwürdigkeit ringt, oder eine Wirtin, die zwischen Leichenschmaus und Hochzeitsfeiern von einem anderen Leben träumt. „Jan Neumann ist hier mit seinem Ensemble ein Stück gelungen, das unterhaltsam, pointiert und nachdenklich zugleich ist.“ (mdr)
 

Ein Gastspiel des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Koproduktion mit dem Staatstheater Mainz
Komödie von Jan Neumann und Ensemble 
Uraufführungs-Produktion

 

REGIE: Jan Neumann
BÜHNE: Matthias Werner
KOSTÜME: Nini von Selzam
MUSIK: Johannes Winde
DRAMATURGIE: Beate Seidel / Jörg Vorhaben

MIT:
Anika Baumann
Sebastian Kowski
Max Landgrebe
Henner Momann
Isabel Tetzner / Katharina Hackhausen
 

Mittwoch, 15. März 2023 | Bozen, Waltherhaus 
Donnerstag, 16. März 2023 | Bozen, Waltherhaus

Beginn: 20 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause
Einführung: 19.30 Uhr

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