Sprachstelle - Vortrag

Kann man gute Kommunikation lernen?

09.11.2020 ; 18:00 ; Bozen, Waltherhaus

Eine Diskussionsrunde in Erinnerung an Florian Menz

Jede Art von Kommunikation zeigt Wirkung – gewollt oder ungewollt. Selbst wer schweigt, teilt damit etwas mit. Bei weitem nicht alles, was kommuniziert wird, ist wirklich wichtig. Aber dort, wo Kommunikation wesentlich ist, möchten wir, dass sie gut funktioniert. Ein misslungenes Gespräch – etwa zwischen einem Arzt und einem Patienten – kann fatale Wirkung haben. Aber kann man gute Kommunikation überhaupt lernen? Und was kann die Sprachwissenschaft dazu beitragen?
Einer, der sich diese Fragen im Rahmen seiner Forschungen gestellt hat, war der aus Bozen stammende und 2017 verstorbene Sprachwissenschaftler Florian Menz, der an der Universität Wien lehrte. In Erinnerung an ihn diskutieren drei seiner Kolleg*innen über die Frage, ob und wie die Sprachwissenschaft zur Verbesserung von Kommunikation beitragen kann: Rudolf de Cillia, Luzia Napetschnig und Martin Reisigl haben auch in der Gedenkschrift für Florian Menz mit dem Titel „Institutionelle und organisationale Kommunikation“ (Vienna University Press) Beiträge publiziert.

Die Diskussionsrunde richtet sich an alle, die sich für gelungene Kommunikation interessieren.

Es diskutieren: Ao. Univ. Prof. i. R. Mag. Dr. Rudolf de Cillia und Ass.-Prof. Mag. Dr. Martin Reisigl vom Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien, Mag. Luzia Napetschnig, Kommunikationstrainerin
Moderation: Monika Obrist, Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut
Zeit: Montag, 9. November 2020, 18 Uhr
Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1
Anmeldung erforderlich: sprache(at)kulturinstitut.org, Tel. 0471-313820
Eintritt frei
Hinweis: Die Veranstaltung wird auf der Facebook-Seite des Südtiroler Kulturinstituts live übertragen und später allen Interessierten auf Youtube zur Verfügung gestellt.

Ein ausführliches Interview zum Thema finden Sie in der Sprach_info Herbst 2020.

Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann

 



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