Erzählstunde für Kinder ab 3 Jahren und deren Begleitpersonen Bald ist Weihnachten! Gemeinsam mit unserem Geschichtenteppich machen wir uns auf die Suche nach stimmungsvollen Weihnachtsbüchern und freuen uns auf die bevorstehende Zeit. Die ausgewählten Bilderbücher erzählen ganz unterschiedliche Geschichten, denn nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt gibt es an Heilig Abend ein großes Fest, bei dem Familie und Freunde zusammenkommen. Bei Kerzenschein und mithilfe unterschiedlicher Erzähltechniken erfahren Kinder und ihre Begleitpersonen ein besinnliches Zuhörerlebnis. Referentin Julia Aufderklamm Termin 1 Montag, 9. Dezember 2024, 15.30 bis 16.30 Uhr Termin 2 (Ausgebucht!) Mittwoch, 11. Dezember 2024, 15.30 bis 16.30 Uhr Ort Seminarraum Jukibuz, Waltherhaus Bozen Kostenbeitrag 5 Euro Leider sind alle Plätze ausgebucht
Literarisch Werkstatt für Kinder ab 5 Jahren Die Weihnachtszeit wird im Jukibuz auf besondere Art zelebriert. Auch in diesem Jahr möchten wir Kindern und Familien besinnliche Momente schenken. In vorweihnachtlicher Atmosphäre dürfen Kinder ab fünf Jahren an diesem Nachmittag ihr eigenes Geschichtenlicht aus Milchtüten, Glitzersternen und Seidenpapier basteln. Mit stimmungsvollen Bilderbuchgeschichten wollen wir es uns im Bücher-Atelier gemütlich machen und uns auf den Heiligen Abend einstimmen. Das gebastelte Geschichtenlicht soll Groß und Klein einladen, auch zu Hause gemeinsame Vorlesemomente in der Weihnachtszeit zu erleben. Referentin Julia Aufderklamm Termin Montag, 2. Dezember 2024, 15.30 bis 16.45 Uhr Ort Bücher-Atelier Jukibuz, Waltherhaus Bozen Kostenbeitrag 5 Euro Leider sind alle Plätze bereits ausgebucht!
Das Buch vereint die zehn Tagungsbeiträge, die bei der internationalen Tagung im November 2022 vorgestellt wurden - ergänzt durch zahlreiche, eigens angefertigte Fotografien. Am Montag, dem 9. Dezember wird um 18 Uhr in der Vinothek des Weingutes J. Hofstätter in Tramin das Buch „Wandmalereien des Mittelalters und der Renaissance“ vorgestellt. Im November 2022 veranstaltete das Südtiroler Kulturinstitut in Tramin eine internationale Tagung zu den mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wandmalereien des Ortes. Der vorliegende Band vereint die zehn Tagungsbeiträge, ergänzt durch zahlreiche, eigens angefertigte Fotografien. In dem für seinen Wein bekannten Dorf im Bozner Unterland hat sich eine Fülle an mittelalterlichen Wandmalereien erhalten, von denen es die Mischwesen in St. Jakob in Kastellaz zu überregionaler Bekanntheit gebracht haben. Die Tagungsbeiträge beleuchten einzelne Aspekte dieses weitgehend unbekannten künstlerischen Erbes und tragen zu seiner Erforschung bei. In den Kirchen von Tramin haben sich viele mittelalterliche Wandmalereien erhalten, die der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind. Einzig die grotesken Mischwesen am Sockel der Apsis von St. Jakob in Kastellaz stießen auf überregionales Interesse, nachdem sie im späten 19. Jahrhundert aufgrund ihrer „Unwürdigkeit“ mit einem Vorhang verhängt wurden. Der vorliegende Band will nun dieses beachtliche Kulturerbe, das von Malereien profanen Inhalts aus dem frühen 16. Jahrhundert erweitert wird, Einheimischen wie Auswärtigen näher zu bringen. Eine allgemeine Einführung ins Thema nimmt das Zusammenspiel des sakralen und profanen Bereichs in den Blick. Es folgt eine bisher ausständige Klärung der Baugeschichte von St. Valentin am Friedhof und St. Mauritius in Söll. Sechs Beiträge widmen sich interessanten Aspekten kirchlicher Wandmalerei, wobei die erhaltenen Bestände so reich und vielfältig sind, dass deren vollständige Bearbeitung von vornherein ausgeschlossen war. Zwei abschließende Beiträge beschäftigen sich mit profanen renaissancezeitlichen Malereien, die von den Herren von Langenmantl in Auftrag gegeben wurden. Das Buch, Band 15 der Veröffentlichungen des Südtiroler Kulturinstitutes, wurde vom Land Südtirol großzügig gefördert und im Athesia-Tappeiner-Verlag gedruckt. Die Gemeinde Tramin, der Verein für Kultur und Heimatpflege Tramin, die Stiftung Südtiroler Sparkasse haben ebenfalls die Herausgabe unterstützt. Helmut Stampfer (Hg.), Wandmalereien des Mittelalters und der Renaissance (Veröffentlichungen des Südtiroler Kulturinstitutes, Band 15), Athesia-Tappeiner-Verlag, Bozen 2024. ISBN 978-88-6839-817-0 Preis: 30,00 Euro Ort: Vinothek des Weingutes J. Hofstätter , Rathausplatz 7, Tramin (Parkmöglichkeiten auf den umliegenden öffentlichen Parkplätzen) Datum: Montag, 9. Dezember 2024 um 18 Uhr Programm: Begrüßung: Bürgermeister Wolfgang Oberhofer und Pfarrer Josef Augsten Grußworte: Othmar Parteli , erster stellvertretender Vorsitzender des Südtiroler Kulturinstitutes Buchvorstellung: Helmut Stampfer , Herausgeber des Buches Musikalische Umrahmung: Bläsergruppe der Bürgerkapelle Tramin Umtrunk Einladung herunterladen
Aus Texten werden Bilder, dank künstlicher Intelligenz. Wie gut welche Anbieter sind und was weniger gut läuft, erfahren Sie in diesem Seminar. Bilderzeugung mit KI hat in den letzten Monaten revolutionäre Fortschritte gemacht. Und die Entwicklung schreitet weiter mit Riesenschritten voran. Mit Hilfe sogenannter GANs, „Generative Adversarial Networks“, werden Bilder erzeugt, die visuell kaum noch von echten Bildern zu unterscheiden sind. Lassen sich auf diese Weise tatsächlich ohne jegliches fotografische Wissen kreative visuelle Inhalte produzieren? Sind Bilddatenbanken mit ihrer langweiligen Stockfoto-Ästhetik demnächst obsolet? Dieses Online-Seminar gibt Ihnen einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und wichtige Tools und zeigt Ihnen, wie Sie mit dem richtigen „Prompting“ (der Eingabe von Anweisungen oder Fragen an ein KI-Modell) zu erstaunlichen Ergebnissen kommen. Einige Inhalte: - Grundlagen der Bildgenerierung mit KI-Tools - Tipps für erfolgreiches Prompting - Techniken zur Verbesserung von KI-generierten Bildern - Praxisdemonstration Referentin: Barbara Weidmann-Lainer, Ki-Trainerin, Crossmedia-Journalistin, Dozentin Zielgruppe: Beauftragte für Marketing, PR, Social Media oder Unternehmenskommunikation, Journalist*innen, Interessierte Ort: online via Zoom Zeit: Montag, 9. Dezember 2024, 9.15-10.45 Uhr Beitrag: 35 € Anmeldung: VHS Südtirol, info@vhs.it, Tel. 0471-061444 Anmeldeschluss: 28. November 2024 Hinweis für alle Mitglieder der Journalistenkammer: Bitte legen Sie Teilnahmebestätigungen von Kursen der Presseakademie der Journalistenkammer Trentino-Südtirol vor. Diese wird von Fall zu Fall entscheiden, ob dafür Punkte für die verpflichtende Berufsfortbildung vergeben werden können. Die Broschüre zur Presseakademie, Programm 2024/25, finden Sie hier. Barbara Weidmann-Lainer ist zertifizierte KI-Trainerin. Sie arbeitet als freie Crossmedia-Journalistin mit eigenem Equipment und für alle Plattformen. Seit vielen Jahren lehrt sie Digitales Storytelling an Journalistenakademien und Universitäten, in Medienhäusern und Unternehmen, bei Verbänden und Forschungseinrichtungen. Nach dem Studium der Politikwissenschaft war sie über zehn Jahre festangestellt beim Fernsehen tätig, unter anderem als Talkshow-Producerin, Reporterin, Nachrichten-Chefin vom Dienst und Moderatorin. Ein Seminar in der Reihe "Presseakademie-Online" in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Südtirol
Anlässlich des 150. Geburtstags von Winston Churchill am 30.11.2024. Unter den herausragenden Politikern des 20. Jahrhunderts ist Churchill der schillerndste. Hollywood hat ihn längst zu einer Film- und Heldenfigur überhöht. Seine Sätze, dass er etwa „außer Blut, Schweiß und Tränen“ nichts zu bieten habe, sind geflügelte Worte. Churchill gilt als einer der größten Redner, hat seinen aufwendigen Lebensunterhalt als Schriftsteller und Journalist bestritten und wurde mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Er galt in den dreißiger Jahren als politisch erledigt, doch da er unermüdlich vor der Bedrohung durch Deutschland gewarnt hat, wurde er über Nacht Premierminister, während deutsche Truppen in Frankreich einmarschierten. Er war Hitlers härtester Gegner. Die Historikerin und Journalistin Franziska Augstein porträtiert in ihrer kundigen wie unterhaltsamen Biographie den Menschen Winston Churchill und seine Zeit. „Augsteins Buch liest sich wie ein Roman. Winston Churchill entsteigt den Seiten fast wie in einem guten Spielfilm.“ (Neue Zürcher Zeitung). Franziska Augstein studierte Geschichte, Politologie und Philosophie in Berlin, Bielefeld und an der University of Sussex. 1996 wurde sie am University College London promoviert. Sie arbeitete als Redakteurin für das Zeit-Magazin, für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und für die Süddeutsche Zeitung. Im Jahr 2000 wurde sie mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. 2008 erschien ihr Porträt des Schriftstellers und Widerstandskämpfers Jorge Semprún: „Von Treue und Verrat. Jorge Semprún und sein Jahrhundert“. 2021 publizierte sie eine Sammlung ihrer Wirtschaftskolumnen, die in der SZ erschienen: „Von Wagemut, Irrtum und Verblendung“. 1985/86 sowie von 1993 bis Anfang 1997 lebte Augstein in London. Jetzt wohnt sie in Berlin. „Winston Churchill. Biographie“ erschien 2024 bei dtv und ist auch als Hörbuch erhältlich. Freitag, 6. Dezember 2024 Bozen, Waltherhaus | Sparkassensaal Beginn: 19 Uhr Eintritt: 10 € Studierende unter 26: Eintritt frei (Karten nicht online buchbar) Karten online und im Südtiroler Kulturinstitut: info@kulturinstitut.org , Tel. 0471 313800 HÖRbar gut! Eine Veranstaltungsreihe rund ums Hörbuch in Zusammenarbeit mit der Stiftung Südtiroler Sparkasse
Der 1967 in Bozen geborene Fagottist Sergio Azzolini ist international gefragter Solist und Ensembleleiter, sowohl auf dem modernen wie dem historischen Fagott. Seine Einspielung der Fagott-Konzerte Vivaldis wurde mehrfach ausgezeichnet. Vivaldis Spielfreude trifft Prager Seele Anfang des 18. Jahrhunderts grassierte nördlich der Alpen eine besondere Epidemie: Das Vivaldi-Fieber verbreitete allerorts italienische Spielfreude, auch im Palais des Grafen Morzin in Prag. Einheimische Komponisten wie Anton Reichenauer oder Jan Dismas Zelenka nahmen den neuen Stil begeistert auf, ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen. Sie alle schrieben für die Kapelle des Grafen, die Vivaldi selbst als das „allervirtuoseste Orchester von Prag“ bezeichnete. Gerade die Bläser erfuhren hier besondere Aufmerksamkeit. Erst kürzlich wurden hier zwei verschollene Fagott-Konzerte von Benedetto Marcello wiederentdeckt. Wer wäre geeigneter als Sergio Azzolini, um diese Schätze neu zu interpretieren? Der 1967 in Bozen geborene Fagottist ist international gefragter Solist und Ensembleleiter, sowohl auf dem modernen wie dem historischen Fagott. Er lehrt an der Hochschule für Musik in Basel. Seine Einspielung der Fagott-Konzerte Vivaldis wurde mehrfach ausgezeichnet. In Bozen führt er das 2005 in Vorarlberg gegründete Barockorchester Concerto Stella Matutina an, das sich einen fixen Platz unter den führenden Originalklang-Ensembles erspielt hat und regelmäßig mit interessanten Interpreten der Alten-Musik-Szene auftritt. Leitung und Fagott: Sergio Azzolini Sonntag, 15. Dezember 2024 | Bozen, Franziskanerkirche Beginn: 18:00 Tickets können per E-Mail beim Konzertverein vorgemerkt werden: tickets@konzertverein.org . Eintritt: 25 € (Abonnent*innen und Mitglieder des Kulturinstituts erhalten den Sonderpreis von 20 €). Programm (Änderungen vorbehalten) „Für das allervirtuoseste Orchester von Prag“ Anton Reichenauer (1694-1730) Sonata D-Dur für 2 Trompeten, Timpani, Streicher und B. c. Ouvertüre B-Dur für 2 Oboen, Fagott, Streicher und B. c. Benedetto Marcello (1686-1739) Concerto c-Moll für Fagott, Streicher und B. c. Concerto F-Dur für Fagott, 2 Hörner, Streicher und B. c. Jan Dismas Zelenka (1672-1745) Concerto G-Dur à 8 Concertanti, ZWV 186 Symphonia D-Dur für 2 Trompeten, Timpani, 2 Oboen, Fagott, Streicher und B. c. František Jiránek (1698-1778) Concerto g-Moll für Fagott, Streicher und B. c. In Zusammenarbeit mit:
Die Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer erklärt Eltern, Fachkräften und Interssierten, wie sie Kinder durch positive Resonanz stärken können - auch in ihrer sprachlichen Entwicklung. Kinder suchen nach Reaktionen auf das, was sie tun. Sie brauchen Resonanz. Schon als Säuglinge suchen sie den Blickkontakt zu ihren Bezugspersonen. Liebevolle, aufmunternde Worte und Gesten oder auch nur der anerkennende Blick geben ihnen das Gefühl, beachtet, geliebt und wertgeschätzt zu werden. Auch ein Kind, das Verstecken spielt, genießt neben den spannenden Momenten des Verschwindens vor allem die Freude, gefunden zu werden. Jeder Mensch hat das Bedürfnis, wahrgenommen zu werden und in Beziehung zu sein. Aber die Kindheit ist entscheidend dafür, ob wir als Person heranwachsen, die sich als geliebt und beachtet oder als unwichtig und unbeachtet empfindet. Und ein Kind, das sich geliebt und wertgeschätzt fühlt, ist auch hoch motiviert, Sprache zu erwerben, um mit seinem Umfeld besser in Beziehung treten zu können. Die Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer wird in ihrem Vortrag zeigen, wie Eltern und andere Bezugspersonen Kindern positive Resonanz geben können, selbst in schwierigen Momenten. Referentin: Prof. Dr. Renate Zimmer, Erziehungs- und Sportwissenschaftlerin und Autorin Zeit: Mittwoch, 14. Mai 2025, 17-18.30 Uhr Ort: Online via Zoom Anmeldung erforderlich : sprache@kulturinstitut.org Anmeldeschluss: Montag, 12. Mai 2025 Teilnahme kostenlos. Prof. Dr. Renate Zimmer ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Frühe Kindheit und Professorin für Sportwissenschaft. Sie lehrte und forschte an der Universität Osnabrück, leitete viele Jahre das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) und ist Gründerin und Leiterin des Instituts Bewegte Kindheit. Sie hat mehr als 50 Bücher zu den Themen „Entwicklungsförderung“, „Bewegtes Lernen“, „Psychomotorik“ und „Bewegung und Sprache“ geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. 2007 wurde sie für ihr Engagement für Kinder mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann
Wie fliegt eine Rakete? Warum brennt Feuer? Wenn einer die Antwort darauf weiß, dann die Physikanten. Sobald sie die Bühne betreten, wird Sachunterricht so lebendig wie eine Comedy-Show. Experimente machen Wissen lebendig Wie fliegt eine Rakete? Warum brennt Feuer? Wenn einer die Antwort darauf weiß, dann die Physikanten. Sobald sie die Bühne betreten, wird Sachunterricht so lebendig wie eine Comedy-Show und so packend wie ein Fußballendspiel. Und vor allem schaffen es die Physikanten, schwierige Zusammenhänge so zu erklären, dass auch Kinder sie verste hen. Seit 23 Jahren machen die Physikanten vermeintlich trockenes Wissen mit vielen spektakulären Experimenten erlebbar und wurden dafür mit der Medaille der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet. Auch für das Fernsehen baut das Team re gelmäßig Experimente, etwa für „Galileo“, „Frag doch mal die Maus“ oder „Wer weiß denn so was XXL“. Die beiden Physiker Marcus Weber und Jörg Gutschank scharten ein Team aus Wissenschaft, Comedy, Musik, Schauspiel und Technik um sich und machen erfolgreich die MINT-Fächer schmackhaft. Flammen lodern, Wasser plätschert, Funken sprühen. Aber keine Sorge: Das Thema Sicherheit wird beim Experimentieren stets großgeschrieben. Ein Gastspiel der Physikanten Montag, 2. Dezember 2024 | Neumarkt, Haus Unterland 9 Uhr und 11 Uhr Dienstag, 3. Dezember 2024 | Bruneck, Ufo 9 Uhr und 11 Uhr Mittwoch, 4. Dezember 2024 | Meran, KIMM 9 Uhr und 11 Uhr Donnerstag, 5. Dezember 2024 | Schlanders, Kulturhaus 9 Uhr und 11 Uhr Freitag, 6. Dezember 2024 | Sterzing, Stadttheater 9 Uhr und 11 Uhr Dauer : ca. 45 Minuten Preise : Schüler*innen: 6 € (freier Eintritt für begleitende Lehrpersonen) Erwachsene: 10 € Informationen zur Anmeldung von Schulklassen Hier geht's zum Anmeldeformular (zugänglich ab 10. September 2024 um 13.30 Uhr). In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Unterstützt von:
Betty Paoli (1814-1894) war mit sechzehn Jahren zum Broterwerb als Gouvernante gezwungen, mit fünfundzwanzig ein Superstar der deutschsprachigen Lyrik-Szene, nach 1848 die erste Journalistin Österreichs. Mit sechzehn Jahren war sie zum Broterwerb als Gouvernante gezwungen, mit fünfundzwanzig ein Superstar der deutschsprachigen Lyrik-Szene, nach 1848 die erste Journalistin Österreichs. Betty Paoli (1814-1894) war in turbulente Liebesbeziehungen verwickelt und skandalumwittert, befreundet mit revolutionären Dichter*innen, mit Franz Grillparzer, Adalbert Stifter und Marie von Ebner-Eschenbach. Sie war Gast in hochadeligen Häusern, Übersetzerin für das Burgtheater und bis ins hohe Alter in den Wiener Salons wegen ihres scharfen Verstands und trockenen Humors von den einen gefürchtet, von den anderen bewundert. Karin S. Wozonig begegnet der Mythenbildung um Paolis Leben mit völlig neuen Fundstücken und Erkenntnissen und würdigt Paolis Bedeutung als Dichterin, Kritikerin und Pionierin der Publizistik. Mit einer Auswahl an Gedichten, Essays und Kritiken gibt sie in ihrem neu erschienenen Buch Einblick in das vielfältige Œuvre dieser Autorin, die im Biedermeier Wiens unbändig um ein selbstbestimmtes Leben kämpfte. „Was ich bedurfte, musst ich selbst erringen.“ Referentin: Karin S. Wozonig Termin: Mo 27.01.2025, 18 Uhr Ort: Oberes Foyer, Waltherhaus Bozen Eintritt frei Eine Veranstaltung von:
Blumennamen wie Pluetschwitzer, Pfnåtscha oder Prunelln kennen die meisten von uns. Aber was ist mit dem Huanzlgros, den Muattergottespatschlen oder dem G’schamigen Kattele? Blumennamen wie Pluetschwitzer, Pfnåtscha oder Prunelln kennen die meisten von uns und diese Bezeichnungen können auch einer ganz bestimmten Art zugeordnet werden. Aber was ist mit dem Huanzlgros, den Muattergottespatschlen oder dem G’schamigen Kattele? Mit den Kapinockn, dem Tuen oder dem Schobou? Nie gehört? Johannes Ortner, Angelika Ruele und Thomas Wilhalm befragten in Feldbegehungen 100 Gewährspersonen und werteten unzählige Zurufe aus der Bevölkerung sowie die einschlägige Fachliteratur aus. Dabei achteten sie besonders darauf, mundartliche Bezeichnungen korrekt einzelnen Pflanzenarten zuzuordnen und falsch bzw. uneindeutig zugeordnete in der Literatur zu berichtigen. Entstanden ist in Zusammenarbeit mit dem Naturmuseum und dem Folio Verlag ein unterhaltsames und unverzichtbares Nachschlagewerk für Fachleute und Fans der Botanik ebenso wie der Sprache und des Dialekts. Mit: Johannes Ortner, Angelika Ruele, Thomas Wilhalm Termin: Di 28.01.2025, 18 Uhr Ort: Oberes Foyer, Waltherhaus Bozen Eintritt frei Eine Veranstaltung von: